Firmenverzeichnis Google
Social Bookmarking
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Favit Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Smarking
Open Directory Project  dmoz.de

Optimiert für Display 15,4 Zoll - Auflösung 1024px. - Browser: Firefox Mozilla - Chrome - OperaSafari Explorer 8. Individuelle Änderungen der Standard-Schriftgrößen im Browser können eventuell Abweichungen in der Platzierung von Fotos und Texten verursachen

Afrika Expeditionen Kongo

** Ruwenzori - Gorillas - Pygmäen **

Kivusee - Goma - Ruwenzori Berge - Pygmäen - Virunga Park - Eduardsee - Nyiragongo Krater - Gorillas - Mikeno Krater


Kigali – Goma – Rutshuru - Beni

Wir kommen in Kigali - Kanombe Airport - an, wo die Afrika Expedition Kongo startet. Nach kurzer Pass- und langer Zollkontrolle können wir den Flughafen verlassen. Friedhelm erwartet uns schon mit dem LKW. Er ist bereits vor drei Tagen in Nairobi mit dem LKW und unserem Koch Ndeke gestartet und hat sich auf den unbeschreiblich schlechten Straßen in Uganda nach Kigali durchgekämpft. Gemeinsam fahren wir nach Kigali zum Hotel Kiyovu, etwas außerhalb des Stadt­zentrums.

Am Morgen laden wir unser gesamtes Gepäck auf den LKW und fahren zuerst zum Flughafen und warten auf die Sabena-Maschine mit unseren Nachzüglern aus München, die in Brüssel die Maschine nach Kigali verpasst haben. Wir verlassen Kigali und fahren zur Kongo-Grenze. Nach ca. 150 km Fahrt durch sehr eindrucksvolle, hügelige Landschaft mit Bananenplantagen erreichen wir die Grenzstadt Gisenyi. Es ist schon dunkel, als wir das Camp auf einer Wiese am Kivu-See aufbauen.










Es regnet fast schon den ganzen Tag. Durch anfängliche Probleme mit Platzsuchen, Zeltaufbauen, Gepäckverstauen, haben wir heute Abend nicht die richtige Muße, um uns an der Landschaft zu erfreuen. Spät am Abend, am Lagerfeuer machen wir eine zünftige "Begrüßung" unter reger Beteiligung von Einheimischen. Es gibt Musik, Tanz und "Mützig", einheimisches Bier.

Heute morgen, bei einigermaßen trockenem Wetter, genießen wir endlich den See und seine Umgebung. Er ist Afrikas höchstgelegener See (1.460 m, 2.650 km2 groß und über 80 m tief). Wir brechen rechtzeitig unser Lager ab, da wir heute noch die Grenze zwischen Ruanda und Kongo überqueren wollen, um nach Goma zu gelangen. Die Grenzformalitäten sind langwierig.

Nach ca. 30 km erreichen wir die Hauptstadt der Kivu-Provinz, Goma. Ein recht ver­kommenes Provinznest. Der düstere Eindruck wird noch durch die allgegen­wärtigen, schwarzen Lavabrocken, die noch vom letzten Ausbruch des Nyiragongo-Kraters stammen, verstärkt. Nach einer Irrfahrt durch die Stadt erreichen wir das „Centre Sportif“. Auf der Wiese des Centers schlagen wir die Zelte auf. Geplant ist für heute die Besteigung des Nyiragongo-Vulkans. Durch das besonders schlechte Wetter - es regnet fast die ganze Zeit - ändern wir aber unseren Plan. Die Vulkane sollte man sich bei besserem Wetter vornehmen. Wir bereiten uns daher zunächst auf die Besteigung des Ruwenzori vor, da wir annehmen, dass es am Ruwenzori (genannt „der Regenmacher“) sowieso den größten Teil des Jahres regnet und so wollen wir die Schlechtwetterperiode dazu nutzen, zunächst dorthin zu kommen.


Wir frühstücken im Regen und nachdem sich das Wetter aufgeklärt hat, machen wir einen Ausflug zum Grünen See.
Danach bereiten wir uns auf die morgige Abfahrt Richtung Beni und zum Ruwenzori vor. Nach einem kurzen Aufenthalt in Goma zum Einkaufen verlassen wir die Stadt und fahren weiter nach Norden.







Nach ca. drei Stunden Fahrt über schlechte Straßen kommen wir zum Ruthsuru-Wasserfall. Eine längere Mittagspause tut uns allen gut. In herrlicher Landschaft können wir unsere strapazierten Knochen ausstrecken, Kräfte sammeln und den imposanten Wasserfall genießen. In tropischem Wald versteckt, stürzt ein Fluss über große Felsbrocken in die Tiefe. Das Rauschen des aufgewühl­ten Wassers, der feuchte Dunst, das Tiefgrün der Pflanzen, die Sonnenstrahlen, die die Farbe des Wassers aufhellen - wirklich eindrucksvoll.



Die Zeit läuft weg, wir müssen weiter. Wir fahren durch den Virunga-Nationalpark. Nach 4 Stunden erreichen wir Kanyabayonga, eine größere, endlos lang gezogene Ortschaft, die sich über mehrere Hügel erstreckt. Am Ortseingang besuchen wir kurz eine Werkstatt für Elfen­beinschnitzereien. Es ist erstaunlich, wie viele Sachen aus Elfenbein heute noch hergestellt werden. Am Hotel Itala bauen wir unser Camp auf.










Am frühen Morgen geht es weiter. Mittags sind wir am Äquator, Zeit für einige Fotos, bevor es weiter geht. Am Nachmittag erreichen wir die Stadt Beni. Ein grimmiges Loch am Fuße der „Mondberge“ (Ruwenzori).


Wir frischen hier unsere Lebensmittel­vorräte auf. Das Camp ist nichts Besonderes, wir finden aber kein besseres. Alle sind durch die lange Fahrt auf extrem schlechten Straßen müde. Die Zelte schlagen wir auf einer Wiese neben einem drittklassigen Hotel auf, ein Glück, dass es wenigstens Bier und Cola gibt.





Beni – Mutsora – Ruwenzori Basiscamp
Es regnet seit abends fast ohne Pause. Wir packen die nassen Zelte ein und frühstücken eilig unter einem Strohdach. Der Regen hört nun auf und wir fahren weiter Richtung Mutsora, dem Ruwenzori-Basiscamp. Am Mittag erreichen wir den mächtigen Semliki-Fluss, die Grenze zwischen dem Kongo und Uganda.


Die Brücke, die über den Fluss führt, wird als "strategisch wichti­ges Objekt" durch Militär bewacht. Hier machen wir eine Pause. Nachdem sich einige der Soldaten besonders für unseren LKW, die Ausrüstung, Seile usw. interessieren und natürlich alles brauchen können, verlassen wir schnell den Platz.







Die durch den ständigen Regen aufgeweichte Piste ist glitschig.
Das Vorwärtskommen wird immer schwieriger, bis wir in einer LKW-Kolonne stecken ­bleiben - nichts geht mehr. Neugierig verlassen wir unseren LKW und suchen nach dem Grund des Staus. In einigen Metern Entfernung sehen wir die "Bescherung".










Ein LKW mit Anhänger ist der schlammigen Straße zum Opfer gefallen. Der Anhänger steht quer, so dass niemand mehr vorbei kommt. Die Fahrer mühen sich anscheinend schon seit Stunden ab, um die "Karre" aus dem Dreck zu ziehen. Kaum einer hilft, dafür gibt es aber sehr viele Zuschauer. Wir packen an. Nach einiger Zeit ist die Strecke wieder frei, die Kolonne löst sich auf. Um 18 Uhr erreichen wir das Basislager in Mutsora, den Eingang zum Ruwenzori Nationalpark. Im Vergleich zu den letzten Camps sieht es hier wie im Paradies aus. Alles ist sehr gepflegt, viele Bäume, ein kühler Gebirgsbach und Platz für die Zelte.










Das Wetter bessert sich zusehends. Wir sind glücklich, hier sein zu können. Wir waschen, baden, räumen auf, sitzen stundenlang vor dem Zelt oder am Fluss, sortieren das gesamte Gepäck und holen die Ausrüstung für die Berge heraus – alles wird kontrolliert. Man tauscht Erfahrungen über die richtige Bergausrüstung aus und berät sich, was mitzunehmen ist. Das ganze Camp steht im Zeichen der morgigen Bergbesteigung.





Der Ruwenzori

"Berge des Mondes", "Land des Nebels", "Regenmacher" - das sind einige von vielen Namen für diese legenderen Berge, deren Schnee die Seen - Quellen des Nils - speisen. Die Bergkette hat eine Länge von 120 km und befindet sich nördlich vom Äquator, auf der Grenze zwischen Uganda und dem Kongo, im Zentral­afrikanischen Graben zwischen Eduard- und Albertsee.

Dieses Felsmassiv ist nicht vulkanischen Ursprungs, sondern durch Bewegungen der Erdkruste vor ca. 10 Millionen Jahren entstanden, in der Zeit der Bildung des Rift-Valleys. Das Tiefengestein besteht hauptsächlich aus Quarzen und Gneis. In diesem Gebiet erheben sich die Berge bis zu einer Höhe von 5.000 m, von tiefen Tälern mit dichter Vegetation durchsetzt, mit vielfältiger Pflanzenwelt und großen Gebieten von Sümpfen und Wäldern. Die permanente Schneegrenze liegt hier bei ca. 4.500 m. Innerhalb der Bergkette gibt es sechs eisbedeckte Gipfel mit ausgedehnten Gletscherfeldern: Mt. Stanley (mit Margherita Peak) 5.109 m, Mt. Speke 4.889 m, Mt. Baker 4.843 m, Mt. Gessi 4.797 m, Mt. Emin 4.791 m und Mt. Luigi di Savoia 4.626 m. Alle diese Gipfel tragen die Namen von berühmten Abenteurern und Entdeckern aus der Zeit zwischen 1888 und 1906. Während einer Expedition unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Abruzzen, Prinz Luigi von Savoyen, wurden die meisten Gipfel bestiegen, viele Informationen nieder geschrieben und die ersten, historisch wichtigen Fotos vom Ruwenzori von Vittorio Sella gemacht.

Die Besteigung


Die Träger und Führer sind schon vor acht Uhr da. Das restliche Gepäck wird noch zu Ende verpackt. Die Träger teilen nach dem Wiegen die Seesäcke unter sich auf, niemand darf über 20 kg tragen („Trägergewerkschaft“). Nicht nur die persönlichen Sachen, sondern auch die Verpflegung für uns und die Träger müssen transportiert werden. Dann gehts los.




Zunächst geht es durch den Ort Mutsora, dann immer höher durch die Ausläufer des Dorfes, Bananen- und Kaffeeplantagen, dann vorbei an vereinzelten Gehöften, bis die letzten Hütten verschwinden und wir in die Region des Waldes vordringen.



















Der Weg ist zwar noch nicht sehr steil, zieht sich aber unendlich lang hin. Zum Glück finden wir unterwegs einige Bäche, wo wir uns erfrischen können. Die Sonne brennt brutal. Von der Hitze und dem langen Weg geschafft, kommen wir nach 8 Stunden Marsch in die Kalonge Hütte (2.138m) an.











Jeder sucht sich in der Holzhütte ein geeignetes Plätzchen für den Schlafsack und für das Gepäck. Wir genießen den ersten Abend am Berg. Der Höhepunkt unserer Reise hat begonnen. Wir bewundern die üppige Vegetation, den Sonnenuntergang, erzählen uns Geschichten von anderen Bergbestei­gungen und denken nach, was uns morgen erwarten wird.
Nach einer recht unruhigen Nacht auf dem harten Holzboden bereiten wir uns für den Weitermarsch vor.








Die Etappe soll die schwierigste sein. Ca. 8 Stunden Marsch (nach Angaben der Träger) stehen uns bevor. Einer nach dem anderen verlässt das Camp. Zuerst geht es eine sehr steile Böschung zu einem Gebirgsbach hinauf. Hier nehmen wir noch Wasser auf. Es geht nur noch steil bergauf. Der Weg ist ein riesiges Treppenhaus ohne Ende mit überdimensionalen Stufen - es ist der reine Wahnsinn. Der extrem steile Pfad führt uns durch eine märchenhafte Landschaft.
















Die Strapazen des Aufstiegs im unwegsamen Gelände vergisst man schnell, so sehr lassen wir uns von der einzigartigen Landschaft und Vegetation verzaubern. Eindrucksvoll ist vor allem das Phänomen des Riesenwachstums der Pflanzen am Ruwenzori, bedingt durch das permanent feuchte Klima. Die Pflanzen sind hier um ein Vielfaches größer als bei uns. Das z.B. bei uns bekannte Johanniskraut wird hier bis zu 15 Meter hoch, Heidekraut bis zu drei Meter. Trotz der frostigen Nächte ab einer Höhe von 4000 m nehmen die Pflanzen keinen Schaden, da sie selbst eine Frostschutzflüssigkeit entwickeln.






















Wir sind geschafft und entzückt zugleich. Glitschige Wurzeln, schlammiger Untergrund, Moose, Bartflechten, Bäume mit riesigen Ausmaßen, schaffen eine unwirkliche und einzigartige Atmosphäre.
Nach 5-stündigem anstrengenden Marsch erreichen wir die Mahangu Hütte (3.310m). Glücklich und total kaputt bereiten wir das nächtliche Lager vor. Wir kochen, packen unser Gepäck um und erzählen uns die Erlebnisse und Erfahrungen des heutigen Tages.











Zuerst frühstücken wir ausgiebig. Es gibt noch Reissuppe von gestern, Brotreste, Käse, Hartwurst. Jeder packt sein Gepäck. Bald danach sind wir abmarschbereit. Auch heute eine schwierige Strecke, sehr steil und schwer zu gehen. Die Wurzelformationen sind noch größer und imposanter als gestern, die Entfernungen zwischen den "Stufen" noch weiter und der Nebel wird immer dichter.





















Wir haben viele Probleme unterwegs. Mehrmals müssen wir auf allen Vieren herumkraxeln, rutschen oft herunter, kommen mit den Beinen im Wurzelwerk nicht recht weiter. Der Wunsch, dass sich der Schwierigkeitsgrad nicht vergrößern möge, hat sich leider nicht bestätigt. Das Abenteuer ist perfekt. Noch mehr Moose und Flechten, gespenstische Riesenbäume und Sträucher, erschreckende Ruhe: Nebel, Wolken und Sonne wechseln sich ab, eine Landschaft wie auf einem fremden Planeten.
Es verschlägt uns den Atem, es gibt auf der Welt nichts Vergleichbares.
















Langsam verlassen wir den Regenwald und gehen durch die Hochmoor­zone mit Grasbüscheln, niedrigen Sträuchern, Kräutern Johanniskrautbäumen, Lobelien, Hagenien und Senecien. Nebel- und Wolkenfetzen hüllen uns ein. Es ist schon erheblich kälter, als in den unteren Regionen. Wir merken neben der körperlichen Erschöpfung langsam auch die Höhe. Die ersten Kopfschmerzen stellen sich ein.
















Nach fünf Stunden erreichen wir die Kiondo-Hütte (4.200 m). Es ist eine einfache Steinhütte in schlechtem Zustand. Die Fensterlöcher decken wir mit Brettern und Säcken zu. Hier oben ist es sehr kalt. Starker Wind, Schneesturm, schlechte, verqualmte Luft in der Hütte (der Kamin zieht nicht) - diese Nacht wird die schlimmste sein.


Zum Glück hat sich am nächsten Morgen das Wetter deutlich gebessert und so können wir bei einer Rundwanderung im Bereich der Hütte die Aussicht auf die Bergwelt geniessen. Der ursprünglich vorgesehene Aufstieg zum Margherita Gipfel ist nicht möglich, da unsere Ausrüstung, die nur aus einigen Seilen besteht, keinesfalls ausreichend ist. Dies wird uns auch von Bergsteigern gesagt, die gerade vom Gipfel zurück kommen und die trotzt kompletter Bergausrüstung, vor allem wegen der extremen Schneeverhältnisse Probleme beim Auf- und Abstieg hatten.

















Wie der Aufstieg so ist auch der Abstieg sehr schwer, es geht wieder steil bergab. Man kann nach einiger Zeit selbst nicht glauben, dass man diesen Weg hinauf gegangen ist. Die Wurzelgebilde, die manchmal höher sind als man selbst, werden mit der Zeit zur Qual. Die Knie und die Zehen sind auf die härteste Probe gestellt. Es nützt nichts, wir beißen die Zähne zusammen und gehen weiter. Wir erreichen wieder die Mahangu- Hütte. Etwas Ruhe, warme Suppe, Tee und Kaffee bringen uns auf die Beine.

Der letzte Tag am Berg soll auch der längste werden. Schon die Strecke zwischen der Mahangu- und der Kalonge-Hütte will nicht enden. Mit schmerzenden Knien, aufgerissenen Zehen und sonstigen Verletzungen erreichen wir einen Bach. Das Wasser ist eisig kalt, aber trotzdem waschen und baden wir eifrig. Nach kurzer Ruhepause an der Kalonge-Hütte brechen wir zu der letzten Etappe auf. Der Weg scheint ohne Ende zu sein. Wir haben nur noch den Wunsch, endlich das Basiscamp zu erreichen. Die meisten Träger mit Gepäck sind schon da. Wir packen alles aus, zahlen die Träger und Führer aus, verteilen an sie Beklei­dung, Schuhe und andere Sachen, die wir entbehren können. Jetzt ruhen wir uns aus. Wir sammeln neue Kräfte. Füße, Zehen, Knie, blaue Flecken und sonstige Wehwehchen behandeln wir sehr sorgfältig. Es wird viel geredet und jeder will seine Eindrücke loswerden.



Das Wetter ist immer noch sehr gut. Wir sitzen stundenlang im Fluss, waschen uns und die Wäsche, halten Muße­stunden und basteln schon an Plänen für die nächsten Tage. Wir sind richtige Glückspilze, denn am Berg regnet es durchschnittlich an 300 Tagen im Jahr und ausgerechnet wir erwischen eine knappe Woche, in der es nicht regnet.






Mutsora – Pygmäen – Virunga – Edwardsee


Schon am frühen Vormittag verlassen wir Mutsora und fahren nach Beni. Dort kaufen wir Lebensmittel und Getränke ein und tauschen Geld. Nach kurzer Pause geht es weiter zu den kleinen Waldmenschen. In dieser Regien findet man abseits von größeren Straßen und Pisten, im Wald gelegen, die Dörfer der Pygmäen.










Sie gehören zu den Zwergvölkern: verhältnismäßig großer Kopf, steile Stirn, flache, breite Nase, dünner Hals, breite Schultern, langer Rumpf, kurze Gliedmaßen, dunkle Augen, krause Haare und gelbbraune bis rötlichbraune Hautfarbe, durchschnittliche Größe 130-140 cm. Sie sind Jäger und Sammler, leben heute aber gezwungenermaßen in Symbiose mit den später eingewanderten Bantus. Sie werden benutzt und ausgenutzt von den viel stär­keren und größeren Bantus. Für miserable Bezahlung verkaufen sie die Früchte des Waldes.









Sie tauschen gegen Tabak, Alkohol und Gebrauchsgegenstände alles, was sie im Wald finden oder erjagen können. Nach einem kurzen Marsch auf Waldpfaden erreichen wir die kleinen Hütten, die aus Palm- und Pflanzenblättern gebaut sind. Der Hausrat - Kalebassen, Kochtöpfe und einige Kleinigkeiten - fällt sehr bescheiden aus.

















Wir haben Zeit genug, uns hier umzuschauen. Das Interesse ist auf beiden Seiten gleich - sie schauen uns zu und wir ihnen.



Sie lachen, singen, scherzen, erzählen sich etwas in einer für uns sehr fremd klingenden Sprache. Wir verlassen die kleinen Waldmenschen und kehren zu unserem LKW zurück.

Das heutige Camp stellen wir auf einer größeren Lichtung des Waldes, weit genug entfernt von Dörfern und Einheimischen, auf. Es ist trotzdem nicht weit genug und die neugierigen Besucher finden sich recht schnell ein.

Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir Beni. Wir möchten heute noch im Hotel Itala in Kanyabayonga ankommen. Nach über einer Stunde hören wir ein seltsames Zischen im hinteren linken Reifen. Ausgerechnet heute, auf einer langen Fahrstrecke, platzt ein Reifen. Am Straßen­rand halten wir an. Die starken Männer sind gefragt: Wagenheber ansetzen, Rad­schrauben abmontieren, Reifen auswechseln, Schrauben anziehen, Wagen runterlassen.


Alles fertig, wir können weiter. Nach einer Stunde harter Arbeit in praller Sonne sind wir froh, weiterfahren zu können. Kaum eine Stunde ist vergangen und wir hören wieder das bekannte Zischen. Keiner von uns will es glauben - der zweite Reifen ist soeben geplatzt, diesmal hinten rechts. Es ist Mittagszeit, unbeschreib­lich heiß und keinerlei Schatten. Diesmal funktionieren die Arbeiten viel glatter und schneller, dafür müssen wir nun den Mantel von der Felge abmontieren und einen neuen Schlauch einlegen. Dann muss er wieder montiert werden. Nach einem kleinen Imbiss am Straßenrand fahren wir weiter nach Butembo. Hier kaufen wir für 800 USD zwei neue Reifen. Während des Reifenwechsels schauen wir uns den Markt und die Geschäfte im Ort an, da wir unser Tagesziel Hotel Itala, heute ohnehin nicht mehr erreichen können. Wir entscheiden uns nach kurzer Fahrt für ein Camp unmittelbar am Äquator.





Am nächsten Mittag erreichen wir das Hotel Itala. Nach einer kurzen Pause geht’s weiter, quer durch die Berge und dann immer tiefer hin­unter in die große Ebene. Es wird zusehends wärmer. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den unten liegenden Virunga-Park.


In der Rwindi-Lodge erledigen wir die Formalitäten (Parkeintritt, Campsitegebühren usw.) für den Park. Nicht weit von der Lodge entfernt schlagen wir im Busch die Zelte auf. Heute Nacht hören wir die Stimmen vieler Tiere.





Virunga Park – Vitshumbi / Edwardsee (912m)

Der Virunga-Park umfasst den Nordwesten Ruandas und den Osten des Kongo. Die Grenz­linie zwischen Uganda, Ruanda und dem Kongo verläuft über die Gipfel der Vulkankette. Im Virungapark, zwischen Kivu- und Eduardsee, befinden sich noch tätige Vulka­ne: u.a. Karisimbi, Nyiragongo, Bisoke, Mikeno. Sie sind zwischen 3.000 und 4.500 m hoch.

Hier in der Ebene wollen wir im Park herumfahren: viele Flüsse, steile Ufer, bergige Landschaft im Hintergrund, viel Grün, Hippos , Löwen, Antilopen. Die Hippos aalen sich in der Sonne. Bis zu den Nasenlöchern mit Schlamm bedeckt, verharren sie fast regungslos stundenlang nebeneinander und aufeinander im Schlamm. Ein kleine Gruppe Löwen, vermutlich unterwegs zur Jagd, marschiert seelenruhig an uns vorbei.










Auf einer guten Sandpiste fahren wir schliesslich weiter zum Edward-See.
Der See erstreckt sich auf der Grenze zwischen dem Kongo und Uganda. Zusammen mit dem Albert-, Kivu-, Tanganjika- und Malawi-See ist der Eduardsee Bestandteil des Zentralafrikanischen Grabens. Der ca. 1.500km lange Grabenbruch im östlichen Zentralafrika fängt schon am oberen Nil (Albertnil) an. Die Grabenränder fallen von Norden (3.300m) nach Süden (1.500m) ab.









Es ist sehr schön am See. Wir fahren durch das sehr saubere und lebendige Dorf am Seeufer entlang, zu einer "Badestelle". Da auch im See sehr viele Hippos sind, bleiben unsere Aktivitäten im Wasser recht eingeschränkt. Wir genießen es trotzdem. Am frühen Nachmittag kommen langsam die ersten Hippos aus dem Wasser. Sie grasen in aller Ruhe auf den Wiesen, wälzen sich im Schlamm und legen längere Schlafpausen an Land ein. Wir sonnen uns in sicherem Abstand. Zu Mittag gibt es Fisch: frisch gefangen, gegrillt, gut ge­würzt, mit selbst gemachten Fritten und „Pili pili“. Die Marabus belagern unsere Lauben erwartungsvoll, sie wissen, dass auch für sie etwas von dem Mahl übrig bleiben wird.








Es gibt hier viele Marabus, Ibisse sowie Pelikane. Wenn die Fischerboote am Ufer anlegen, empfängt sie jedes mal eine Ehrengarde - links eine Reihe Marabus, rechts eine Reihe Pelikane. Wir schauen den Fischern zu beim Leeren der Boote und Überprüfen der Fischnetze, den Frauen beim Waschen und den Kindern beim Spielen. Alles erweckt den Eindruck einer ruhigen, zufriedenen Dorfidylle.

Virunga – Nyiragongo – Rumangabo

Nach mehrstündiger Fahrt kommen wir am Nachmittag in Goma an. Auf dem Gelände des „Centre Sportif“ richten wir uns wieder ein. Wir brauchen den Nachmittag, um das Gepäck zu sortieren und das Wichtigste für die morgige Nyiragongobesteigung bereit zu legen. Dementsprechend sieht unser Platz aus: zwischen den Zelten liegen Rucksäcke, Taschen, Tüten, Skistöcke, Bergausrüstung usw. herum. Kurz vor dem Abendessen sind wir mit der Packerei fertig. Schon zeitig sind wir am Ausgangspunkt der Besteigung.


Einige Träger bringen die Verpflegung und die Ausrüstung nach oben. Zuerst geht es flach durch die Lavafelder, dann wird der Weg stetig steiler.



Die Vegetation ist nicht so inter­essant wie im Ruwenzorigebiet. Im Vordergrund steht diesmal der Vulkan selbst.

Der Nyiragongo, 3.470 m hoch, befindet sich im Mittelteil des Zentral­afrikanischen Grabens. Dieses Gebiet verzeichnet eine außergewöhnliche Erdbeben­tätigkeit. Die acht mächtigen Vulkane der Virungaberge müssen als aktiv angese­hen werden.

Das Nyiragongo-Massiv mit mehreren Hauptkegeln und einigen Satellitenkegeln beansprucht ein Gebiet von ca. 350 km2. Auf beiden Seiten des Hauptkegels befinden sich 2 Satelliten: der Saheru (2.800 m) im Süden und im Norden der Baruta (3.100 m). Sie sind gegenwärtig mit Vegetation bedeckt.








Nach langem steilen Aufstieg erreichen wir drei Blechütten, von denen sich nur eine zum Übernachten eignet. Da es sehr kalt und windig ist, entschließen sich unsere Träger, nach unten zurückzugehen. Wir machen es uns in der Hütte "gemütlich". Der Lehmboden ist verdreckt, die Hütte verwahrlost.


















Wir machen ein wenig sauber, damit wir die Matten und Schlafsäcke ausbreiten können. Eigentlich ist hier nur Platz für 6 Personen, aber wir sind 12. Es wird so lange geschoben, gezogen und umgeändert, bis wenigstens 10 Leute, die Lebensmittelvorräte und die Feuerstelle Platz haben. Zwei von uns (die Schnarcher) müssen die Nacht in der anderen Hütte verbringen — "freiwillig".











Am nächsten Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, steigen wir zum Kraterrand hinauf. Der Aufstieg durch das Geröllfeld ist sehr anstrengend und steil.
Der Weg schlängelt sich um die Steinbrocken herum. Der Auf­stieg selbst dauert nur knapp eine halbe Stunde. Wir haben Glück, das Wetter ist klar, der Himmel wolkenlos, aber es ist sehr windig hier oben.




Wir genießen den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden Karisimbikrater und bewundern den vollkommenen Vulkankrater des Nyiragongo.


Nach zwei Stunden laufen wir zurück zu den Hütten, packen unsere Sachen und marschieren zurück zum LKW. Am Nachmittag erreichen wir wieder Goma. Die Sachen für die morgige Gorillawanderung werden am Abend noch vorbereitet. Nach kurzer Fahrt kommen wir um die Mittagszeit in Rumangabo, dem Ausgangspunkt der Wanderung, an.

Gorillawanderung

Das Gorillagebiet liegt in den höheren Regionen des Mikeno Kraters, ein Teil des Volcano-Nationalparks. In brüllender Mittagshitze stellen wir in der Nähe von Rumangabo die Zelte auf.




Am nächsten Tag brechen wir zu den Gorillas auf. Ein Führer und ein Träger begleiten uns. Nach drei Stunden Marsch durch Bananen- und Hirsefelder, Dörfer und Gehöfte, erreichen wir am Fuße des Mikeno-Vulkans die Bukima-Hütte. Eine Holzhütte, die sich wirklich sehen lassen kann, alles noch sauber, gepflegt und neu.
















Mit einem Spezialführer und einem Fährtensucher machen wir uns auf den Weg zu den Wohnplätzen der Berggorillas. Nach ca. einer Stunde erreichen wir den Urwald. Der Weg führt zunächst noch einen gut sichtbaren Pfad entlang. Die Führer halten nach den Gorillas Ausschau. Plötzlich sind sie da - noch ziemlich weit im Dickicht. Um näher hinzukommen, müssen wir uns mit einer Panga den Weg durch den dichten Urwald bahnen. Die Abhänge sind steil, die nassen Blätter und das Unterholz sehr glitschig. Festhalten kann man sich nur an Riesenbrennnesseln oder dornigen Zweigen. Wir treffen auf die ersten Schlafplätze der Tiere. Endlich sehen wir sie aus der Nähe.










Sie sitzen auf den Bäumen oder im dichten Gehölz und fressen - zuerst die kleinen, neugierigen, dann die größeren. Wir bleiben in gebührender Entfernung stehen. Die ersten Begegnungsängste müssen von beiden Seiten überwunden werden. Die Gorillas sind groß, sehr mächtig und haben dickes, braun-schwarzes Fell, überdimensional große Oberarme, breite Schultern und verhältnismäßig kurze Beine. Tiefliegende, dunkle Augen, eine platte Nase, kleine Ohren und eine große Schnauze mit kräftigem Gebiss. Die erwachsenen Gorillamännchen, die wir jetzt sehen, sind fast 2 Meter groß und 300 kg schwer. Sie leben im Familienverband. Auf dieser Seite des Mikeno-Vulkans gibt es 4 Familien mit je ca. 15 Tieren.









Nur eine Familie ist an Menschen gewöhnt, die anderen bewohnen die Vulkanhänge weit ab von Menschen. Auf der Ruandaseite des Vulkans gibt es drei "menschengewöhnte" Familien. Patriarchalisches System und hierarchische Rangordnung bestimmen das Familien­leben des größten Menschenaffen. Zu der Familie der Menschenaffen gehören noch Schimpansen, Gibbons und Orang-Utans. Durch enormen Einsatz einiger Natur- und Tierforscher, die hier mit Aufopferung und Hingabe für die Arterhaltung der letzten Berggorillas gekämpft haben, können wir heute mit den friedlichen, pflanzenfressenden Primaten zusammen sein. Wir verweilen bei den friedlichen Riesen lange Zeit, schauen ihnen beim Essen zu, staunen über ihre Fähigkeiten, Geschicklichkeit und Unbefangenheit. Es tut gut in ihrer Nähe zu sein. Sie erscheinen uns sehr zufrieden und sorglos.


Leider naht der Abschied. Wir verlassen die Gorillas, aber für sie verläuft der Tag wie üblich weiter, immer auf der Suche nach Leckerbissen, Zweigen des wilden Selleries und anderen Köstlichkeiten. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder das Basiscamp in Rumangabo.







Rumangabo – Goma - Kivusee – Kigali
Der Vormittag ist für die letzten Einkäufe in Goma reserviert. Es bleibt noch Zeit, um das letzte Geld in der Kneipe los zu werden. Die Nacht verbringen wir nochmal im "Centre Sportif". Am nächsten Morgen nach dem Erledi­gen der Grenzformalitäten auf beiden Seiten, fahren wir über Gisenyi zum Kivusee. Hier am Ufer des Sees haben wir vor vier Wochen das erste Camp bei schlechtem Wetter aufgebaut. Das letzte Camp bauen wir an gleicher Stelle auf, aber diesmal bei strahlendem Wetter.


Zum letzten Mal packen wir die Zelte und die gesamte Ausrüstung zusammen. Wir haben noch etwas Zeit, wir schauen auf den See, hören auf das Rauschen der Wellen, beobachten die Vögel und genießen die Sonnenstrahlen.






Dann heißt es für uns Abschied nehmen. Nach über vier Stunden Fahrt kommen wir wieder in Kigali an. Diese Nacht verbringen wir in dem uns schon bekannten Hotel Kiyovu. Am nächsten Morgen geht unser Flug zurück nach Deutschland.




zum Seitenanfang

Über mich

Seit 1973 habe ich in 22 afrikanischen Ländern über 42 mehrwöchige Expeditionen, Trekkingreisen und Afrikadurchquerungen unternommen und dabei unzählige Fotos und mehrere Dokumentarfilme gemacht. Besondere Höhepunkte dabei waren Bergbesteigungen, Kamelwanderung und Wüstenwanderung, Masaiwanderungen, Motorradsafari, Flugsafaris, Dhausegeln im Indischen Ozean, Rafting im Sambesifluss, Ultralightflug über die Viktoriafälle und viele Begegnungen mit noch völlig ursprünglich lebenden Stämmen in vielen Ländern Afrikas. Mit der Bereitstellung meiner Reiseberichte und Fotos möchte ich interessierten Menschen eine spannende Begegnung mit den Schönheiten des Schwarzen Kontinents ermöglichen. Für Fragen zu Einzelheiten der Reisen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

"Es ist nicht die Kraft, nicht die Ausdauer, die uns schwierigste Situationen bewältigen lässt, sondern die Sehnsucht nach dem, was uns hinter dem Horizont erwartet und der Stolz, auf das zurück zu blicken, was hinter uns liegt……."

(Johnny Hinzen)

Mein Profil anzeigen

Impressum

Copyright für Fotos und Texte: Johnny Hinzen - Tel.: 0211 - 305923 - Fotoarchiv Afrika Johnny Hinzen

Webmaster, Fotobearbeitung und Layout: Teresa Turkowska

-

Empfehlungen

Disclaimer - rechtliche Hinweise

1. Haftungsbeschränkung - Die Inhalte dieser Website werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung des Anbieters wieder. Mit der reinen Nutzung der Website des Anbieters kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande.

2. Externe Links - Diese Website enthält Verknüpfungen zu Websites Dritter ("externeLinks"). Diese Websites unterliegen der Haftung der jeweiligen Betreiber. Der Anbieter hat bei der erstmaligen Verknüpfung der externen Links die fremden Inhalte daraufhin überprüft, ob etwaige Rechtsverstöße bestehen. Zu dem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Der Anbieter hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verknüpften Seiten. Das Setzen von externen Links bedeutet nicht, dass sich der Anbieter die hinter dem Verweis oder Link liegenden Inhalte zu Eigen macht. Eine ständige Kontrolle dieser externen Links ist für den Anbieter ohne konkrete Hinweise auf Rechtsverstöße nicht zumutbar. Bei Kenntnis von Rechtsverstößen werden jedoch derartige externe Links unverzüglich gelöscht

3. Urheber- und Leistungsschutzrechte - Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt. Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig.

4. Datenschutz - Durch den Besuch der Website des Anbieters können Informationen über den Zugriff (Datum, Uhrzeit, betrachtete Seite) gespeichert werden. Diese Daten gehören nicht zu den personenbezogenen Daten, sondern sind anonymisiert. Sie werden ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet. Eine Weitergabe an Dritte, zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken, findet nicht statt. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann. Die Verwendung der Kontaktdaten des Impressums zur gewerblichen Werbung ist ausdrücklich nicht erwünscht, es sei denn der Anbieter hatte zuvor seine schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Der Anbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.

5. Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Googe Inc. ("Google") Google Analytics verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server der Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden

6. Besondere Nutzungsbedingungen - Soweit besondere Bedingungen für einzelne Nutzungen dieser Website von den vorgenannten Nummern 1. bis 5. abweichen, wird an entsprechender Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen. In diesem Falle gelten im jeweiligen Einzelfall die besonderen Nutzungsbedingungen.

zum Seitenanfang